Über Banda

Die Bandainseln gehören zu den Molukken im Osten Indonesiens. Sie liegen 180 km südöstlich von Ambon inmitten der mehr als 5000 m tiefen Bandasee. Insgesamt leben etwa 22 000 Menschen auf den 7 bevölkerten der 11 Inseln. Die Haupteinkommensquelle der Bandanesen ist der Fischfang und der Export von Gewürzen wie Muskatnuss und Zimt. Aufgrund des Muskatnussvorkommens waren die Inseln zur Kolonialzeit stark umkämpft. Holländische, portugiesische und englische Seefahrer besetzten die Inseln und die Spuren dieser dramatischen Vergangenheit sind noch heute in den alten Forts und Kolonialbauten sowie im historischen Museum Bandas zu sehen. Die bewegende Geschichte Bandas, die bis in die Zeit der Unabhängigkeit Indonesiens reicht – Hatta und Syahrir lebten auf Banda Naira im Exil – ist bei jedem Schritt immer noch spürbar. Dies verleiht den Inseln eine ganz besondere Atmosphäre. Ein Beispiel für die geschichtsträchtige Vergangenheit der Bandas ist die Insel Run. Sie wurde im Kampf um das Muskatnussmonopol von den Engländern und den Holländern gegen das heutige Manhattan, New York, eingetauscht! Manche Bandanesen behaupten heute, dass die Holländer, die damals Run erhielten und Manhatten abtraten, den weitaus besseren Handel gemacht haben.

Der besondere Flair, den Banda ausstrahlt fällt einem schon unmittelbar nach der Ankunft auf. Je länger man bleibt, neue Freundschaften schließt, den Vulkan Gunung Api besteigt, eine Tour durch die Muskatnussplantagen macht, an Ais, Runs oder Hattas traumhaften Stränden entspannt oder natürlich Bandas bunte Unterwasserwelt entdeckt, desto mehr wird man diese Inseln lieben.

Das Bild der Bandainseln wird geprägt durch den 656 m hohen, aktiven Vulkan Gunung Api, der zuletzt 1988 ausbrach. Am Gipfel strömen warme Dämpfe aus kleinen Rissen im Fels und man kann von oben in den steilen Krater blicken. Den Vulkan zu besteigen dauert ca. 1.5 bis 2 Stunden. Am schönsten ist der Aufstieg am frühen Morgen, so dass man vom Gipfel aus die Sonne hinter Banda Besar aufgehen sehen kann. Der steile Weg hinauf führt zunächst durch einen dichten Wald und nach und nach durch vier verschiedene Vegetationszonen.

Auf Banda Naira, der Hauptinsel und am dichtesten bevölkerten Inseln der Bandas, findet Ihr die meisten Unterkünfte, sowie familiäre Restaurants, die lokale Spezialitäten servieren. Die meisten Speisen sind auf bandanesische Art gewürzt und Ihr werdet Euch wundern für wie viele Gerichte man die unterschiedlichen Bestandteile der Muskatnuss verwenden kann.

Getrocknete oder kandierte Muskatnussfrucht, Muskatnussmarmelade oder die nahrhaften Kekse aus gerösteten tropischen Mandeln sind ideale „Oleh-olehs“, das Indonesische Wort für lokale Spezialitäten, die man als Mitbringsel von jeder Reise mitbringen sollte.

Für die eher abenteuerlustigen und Naturliebhaber unter Euch, bietet die größte der Inseln, Banda Besar, die Möglichkeit für eine ausgedehnte Wandertour über den Bergkamm der dicht bewaldeten Insel. Am besten beginnt man die Tour im Dorf Lonthoir, von wo aus man sich bis an die Strände und kleinen Dörfer der Südküste Banda Besars durchschlagen kann. Der dichte Wald beheimatet seltene Vogelarten und mit etwas Glück kann man abends auch dem einen oder anderen Kuskus, einem nachtaktiven Beuteltier und Kletterkünstler, begegnen.

Bandas Natur ist jedoch nicht nur an Land nahezu unberührt. Unter Wasser findet man einige der gesündesten Korallenriffe der Welt. Mit mehr als 300 Hardkorallen- und mehr als 500 unterschiedlichen Fischarten in den Korallenriffen, hat man das Gefühl, in eine andere Welt aus hunderten verschiedenen Farben und Formen abzutauchen. Jede Saison in Banda hat ihren eigenen Charme: während der Übergangszeiten zwischen den Monsunen von Oktober bis Dezember und Februar bis Mai verwöhnen einen atemberaubende Sichtweiten, während die planktonreiche Zeit nach dem Südostmonsun im August und September einen mit unglaublichen Mengen an Fisch und häufigen Begegnungen mit größeren pelagischen Fischen überrascht.

Unabhängig davon, ob man in erster Linie zum Tauchen nach Banda kommt oder nicht, Banda wird garantiert für jeden zum unvergesslichen Urlaub, so dass es am Ende meistens sehr schwer fällt, diese charmanten kleinen Inseln mit ihrer bewegenden Geschichte wieder zu verlassen.

CONTACT US

E: info@dive-bluemotion.com

T: +62 81 247 143 922

NEWS

Do you want to know whats's going on? Read our BLOG !

FACEBOOK


Bluemotion Ambon on taucher.net
Bluemotion Ambon on taucher.net

LATEST NEWS

Apr, 2017: Come dive in paradise!

Get a taste of what diving with Bluemotion Banda is like:

https://www.youtube.com/watch?v=UaSOBqmauIU

Feb, 2017: Free NITROX!

Bluemotion Banda now offers Nitrox FREE OF CHARGE for divers with EAN32 certification or higher. If you are not certified for Nitrox yet, you can take a quick course with us -very easy, only 1-2 hours :) Please check our course rates here.

Feb, 2017: Fast ferry has resumed operation.

The fast ferry is operating normally again -except in case of really bad weather. The schedule will be as last year: Tuesdays and Saturdays at 9 am from Tulehu (Ambon) to Banda and Wednesdays and Sundays at 9 am from Banda to Tulehu. Please check all the info here

Feb 2017: EcoDiver Courses & Marine Research Internships available

Our partner Sea Ventures offers a new range of marine research and conservation programmes at Banda. Visit their website at sea-ventures.co

Oct 9th, 2016: Old laptops needed for children's computer lab on Banda

We have supported the re-opening of a computer lab on Banda. The lab was setup more than a year ago supported by a social fund but had to close a few months ago as the operational costs couldn't be covered. It was now revived thanks to our volunteer teacher Masha. Children come there every afternoon to learn about computers, Mathematics and English. The interest and feedback has been very positive but, unfortunately, only 3 computers are functioning and available for more than 30 children. If you are going to visit us for diving and have an old laptop you don't need anymore, we would be very thankful if you could donate it to the lab.